Neues Jahr + Frau-Holle-Teich

Reiterwochenende vom 07.01. bis 09.01.2022

248,00 EUR
5 x Reitstunde/Geländeritt Team-Penning Vollpension

Reiterwochenende Neues Jahr

mit Fahrt zum Frau-Holle-Teich, Team-Penning und Neujahrs-Quadrille

Ein Gast schreibt:

“Klare, kalte Luft. Schnee knirscht unter den Hufen.

Endlose Stille. Schneebeladene Zweige biegen sich unter ihrer weißen Last. Das Waldgebiet um den Hirschberg besitzt einen ganz eigenen, fast geheimnisvollen Charakter, der begeistert, einnimmt und, hat man ihn einmal erlebt, unvergesslich bleibt. Dazu zählen nicht nur endlose Schneegebiete mit grünen Nadelbäumen und eine im Winter etwas dämmrige Sonne. Auch kulturelle Highlights und abenteuerliche Aktivitäten verleihen dem Hohen Meißner das gewisse Etwas. Welches Land würde sich also besser eignen, um gemeinsam mit anderen Reitern auf Entdeckung zu gehen?”

Leistungen

5 x Reitstunde/Geländeritt, Team-Penning, Spaß-Quadrille, evt. Fahrt zum Frau-Holle-Teich mit Glühwein, Übernachtung, Vollpension mit Sektfrühstück und 3-Gang-Dinner bei Kerzenschein, ganztags Kaffee, Tee und Kuchen, Sauna, Solarium, Dampfbad, Whirlpool inklusive. Getränke exklusive.

Einzelzimmer-Aufschlag: pro Nacht € 20,-

Nichtreiter + mitgebrachte Kinder/Jugendliche zahlen 75%

Programmablauf

Freitag

Anreise gegen 16 Uhr, Kaffee trinken, Reitunterricht in der Abteilung für fortgeschrittene Reiter oder schneller Ausritt, wenn das Tageslicht noch reicht. Reitunterricht an der Longe für Anfänger. Um 20 Uhr Reitermahl bei Kerzenschein.

Wenn die Wetterverhältnisse es erlauben, besuchen wir heute Abend zum Ende der Rauhnächte den Frau-Holle-Teich am Hohen Meißner. Nora und Robert haben im Herbst Zapfen von alten Hirschberg-Fichten rund um den Hof für euch gesammelt und am Kamin des Rittersaales getrocknet, um mit euch gemeinsam in den geheimnisvollen Rauhnächten zwischen den Jahren ein altes Ritual wiederzubeleben.

Dafür schreiben wir unsere geheimsten Wünsche und Träume für das neue Jahr auf kleine Papierstreifen und füllen damit die Lücken der Tannenzapfen. In der Dunkelheit machen wir uns im Licht der Fackeln auf den Weg zum sagenumwobenen Hohen Meißner. Sein Hochplateau gilt schon seit einiger Zeit als Sitz der Frau Holle (auch Göttin Freya oder Hulda = Lieblingsfrau des Gottes Odin genannt). Sie wird seit Jahrhunderten von den Einheimischen als Schutzpatronin und Fürsprecherin verehrt. Am Fuße der Statue, die zu ihren Ehren am Frau-Holle-Teich errichtet worden ist, wollen wir unsere Zapfen gemeinsam verbrennen und dabei Glühwein trinken.
So sollen sich die guten Wünsche im neuen Jahr erfüllen. Wird Frau Holle uns wohl gesonnen sein?

Rückkehr in unseren Kleinbussen zum Reiterhof.

Der Frau-Holle-Teich

Sie ist voller Geheimnisse…die Große Göttin der Frühzeit, deren Verkörperung in unserem Kulturkreis die Frau Holle ist. Sie ist eine Verkörperung der Natur in all ihren Erscheinungsformen: sie ist in allem, und sie ist alles, vom kleinsten Sandkörnchen bis zum unendlichen Raum. Sie ist nicht nur mit den Menschen verbunden, sondern ebenso sehr mit Pflanzen und Tieren, mit der Erde und mit allen Elementen. Als Herrscherin der Naturgewalten kann sie Regen, Schnee und Sturm gebieten.

Die Idee der Schöpfergöttin als Lebensspenderin geht zurück bis in die Jüngere Altsteinzeit (ca. 50.000 v.u.Z.). Als Verkörperung einer uralten, weiblichen Gottheit findet sie im Volksglauben der Naturvölker wie auch in der Mythologie der Antike (Epoche im Mittelmeerraum, etwa von 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr.) ihre Entsprechungen. Noch bis weit ins Mittelalter (15. Jahrhundert) wurde Frau Holle als die Große Göttin verehrt. Unsere Vorfahren sahen in Frau Holle die allumfassende Natur, die Himmel und Erde verband.

Der “Frau-Holle-Teich” gilt nicht nur als Zugang zum unterirdischen Reich der Frau Holle, sondern zugleich als Ort der Wiedergeburt verstorbener Seelen.Im Märchen der Brüder Grimm sind tiefe Wahrheiten verborgen, die auch heute noch von Bedeutung sind. Die den beiden Mädchen Goldmarie und Pechmarie gestellten Aufgaben und Lebensbereiche im Reich der Frau Holle symbolisieren die Jahreszeiten vom Frühjahr (die Blumenwiese), über Sommer (den Backofen) und Herbst (der Apfelbaum) bis zum Winter (der Schnee). Hilfsbereitschaft, Liebe und Fleiß aus eigenem Antrieb sind letztlich Gold wert und führen zum inneren Einklang mit der Natur. Egoismus, Neid und Faulheit dagegen entsprechen nicht der natürlichen Ordnung und tragen keine Früchte.

Samstag

9 Uhr Frühstück. Ab 10 Uhr wahlweise Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene in verschiedenen Abteilungen, langsamer oder schneller Ausritt. Um 13 Uhr kleiner Mittagsimbiss. Nachmittags wieder alle vier Reitmöglichkeiten zur Wahl. Zusätzliches Highlight am Samstag Nachmittag: Spaß-Quadrille mit Musik. Um 19 Uhr Candle-Light-Dinner. Danach fröhliche Runde am Kamin mit Guitar-Player Frankie Saladino oder variables Abendprogramm.

Sonntag

Vormittags und nachmittags wieder alle vier Wahlmöglichkeiten. Heute Vormittag zusätzliches Highlight zur Wahl: Team-Penning, ein Cowboyspiel. Eine kleine Rinderherde wird von 2 Teams auf verschiedene Käfige (Pen) aufgeteilt oder ein einzelnes Rind wird aus der Herde geholt und zum Pen gebracht, ohne dass ihm der Rest der Herde folgt. Die Zeit wird gestoppt – Welches Team bekommt die Champion-Plakette? Abreise gegen 17 Uhr.

Wir freuen uns auf Sie!

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