Feste Hanstein
Wanderritt-Wochenende vom 02.07. bis 04.07.2027
Wanderritt-Wochenende Feste Hanstein
Endlich geht es wieder hinaus in die junge, grüne Natur.
An diesem Wochenende sind alle Getränke inklusive.
Wanderreiten ist eine erlesene Komposition aus Natur und Landschaft,
Kultur und Geschichte,
kulinarischem Genießen
und Reiterlebnis in angenehmer Gesellschaft.
Mit einem Hauch von Abenteuer.
Übernachtung in einfachen Mehrbettzimmern oder kleinen 2-Bett-Zimmern
in der historischen Wanderreiter-Herberge unterhalb der Raubritterburg Hanstein.
Leistungen
1 Nachmittagsritt, 2 Tagesritte, Vollpension, alle Getränke, Übernachtung in einfachen 2-Bett- und Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad, Rittführung, 2 x Gepäck- und Gästetransfer, Eintritt Burgbesichtigung inklusive.
Anreise 15 Uhr, Abreise 18 Uhr.
Bitte Bettwäsche und Handtücher mitbringen!
Mitgebrachte Kinder/Jugendliche (mindestens 12 Jahre alt) zahlen 75%
Programmablauf
Anreise 15 Uhr, Pferdeeinteiung für unseren 2-Stunden-Ritt: Fahrbachtal, Bachdurchritt, vorbei am Waldschlösschen, Galopp zur alten Eiche über die Wiese bis zu unserer Pferdekoppel am Hafersack. Hier bleiben unsere Pferde über Nacht.
Wir werden zu unserem Quartier, der 600 Jahre alten Herberge an der wunderschönen Raubritter-Ruine Hanstein gefahren.
Dort grillen wir ein paar leckere Sachen, trinken roten Wein und schlafen unter der Bewachung von Öhmchens gutem Geist in dem alten Gemäuer.
Nach dem Frühstück: Transfer zu unseren Pferden am Hafersack. Galopp übers Stoppelfeld, am Gelsterbach entlang zum kleinen Dom von Hundelshausen, hinauf über einen steilen Pfad zum Zweiburgenblick.
Hier spürt man noch immer, wie sich die landgräfliche Burg Ludwigstein und die Raubritterfeste Hanstein hasserfüllt anstarren.
Zu welcher Seite gehören wir?
Wir steigen hinab ins Werratal – die Werra müssen wir hier Atem anhaltend überqueren – und nehmen unser Mittagspicknick an einem schönen Platz am Ufer ein.
Über Pferdetränke und Schlingpflanzenpfad erreichen wir die Hansteindörfer Bornhagen und Rimbach, die wir durchqueren.
Wir erreichen unsere Herberge. Den Abend verbringen wir draußen unterm Haselnuss-Strauch bei Speis und Trank.
Gibt es noch den Kirschwein vom Kirschenland Witzenhausen zum Probieren?
“Lass deine Pferdchen nur traben und laufen …”
“Endlich war die Teufelskanzel erreicht. Sie war nicht unbefugt, diesen Namen zu führen …”
(Theodor Storm in “Eine Malerarbeit”)
Vorbei an der Teufelskanzel, wo der Sage nach der Satan persönlich gewütet haben soll, geht´s steil hinab zur Werrabrücke. Wir lassen Burg Ludwigstein rechts liegen, reiten über den Habichtstein (Hexen-Gottesurteil) und das alte Gericht (12 Urteile in einer Stunde) zur Teufelseiche im Hexenkreis.
(Die Hirschberger lieben diese mystischen Plätze!)
Picknick in der Hütte. Wir haben leckeren Bio-Käse bei unserem Bio-Bauern und die berühmte “Ahle Worscht” beim hiesigen Metzger gekauft.
Gibt es noch den Kirschwein vom Kirschenland Witzenhausen zu probieren?
Über Trubenhausen, dem Dorf der Fellgärber, gehts zurück zu unserer Koppel “Hafersack”.
Müde, aber glücklich werden wir zu unserem Reiterhof Hirschberg zurückgefahren. Ende ca. 18 Uhr.
“Wir reiten in der 2. Gruppe und wollen die 1. Gruppe von Diana einholen. Immer aufs neue weitet sich der Wald ohne Unterbrechung. Kann es denn möglich sein? So lange noch? Oder reiten wir einfach aneinander vorbei, ungesehen, gegenseitig unbemerkt?
Hoch am Himmel steht das ruhige Schwingenpaar eines Raubvogels. Ob die anderen ihn auch sehen können? Dann würde der Vogel mir sagen können, wie weit wir noch voneinander entfernt sind.
Wölfi, weißt du es nicht?
Bald sind wir da, Julia, meint der in der großen Ruhe aller ziehenden Rittführer, was mich irgendwie von seiner Glaubwürdigkeit überzeugte, obwohl er es auch wohl nur vom Nordwind wissen konnte.
Lang, sehr lang werden die Stunden. Kann ein Tag überhaupt so lange und viele Stunden haben?”
(Bericht eines Gastes)
Wir freuen uns auf Sie!






