Hammundes-Eiche

Wanderritt-Wochenende vom 24.06. bis 26.06.2022

398,00 EUR
1 x Nachmittagsritt, 2 x Tagesritte Vollpension Tannenburg

Hammundes-Eiche + Nadelöhr + Burg Tannenberg

Wanderritt-Wochenende mit Wander-Rittmeister Robert Simon

“Hammundeseiche” ist ein verlassenes “wüst gewordenes” Dorf, vom Hersfelder Abt im 10. Jahrhundert gegründet. Man baute dort eine Kirche um dann, nach Fertigstellung, die gegenüber stehende Donar-Eiche spektakulär zu fällen: der Sage nach wurde dies mehrfach durch Blitzschlag und Hagelstürme verhindert. Das Dorf wurde verlassen, von der Kirche steht nur noch die Grundmauer, die Hammundes-Donareiche steht noch immer.

Leistungen

Übernachtung in Blockhäusern (Bettwäsche oder Schlafsack bitte mitbringen!), Vollpension mit Abendessen auf der Tannenburg, Rittführung (Roberts Handy-Nr. 01715271187), Pferde- und Gepäcktransport, Personentransfer zurück zu den Fahrzeugen inklusive. Getränke exklusive.

Anreise 15 Uhr in Hornel, Abreise 18 Uhr in Bebra oder 18.30 Uhr bei den Fahrzeugen in Nentershausen Ortsteil Hornel

Mitgebrachte Kinder + Jugendliche zahlen den Erwachsenenpreis.

Programmablauf

Freitag

Wir treffen uns um 15 Uhr in Sontra, Ortsteil Hornel am Ortsrand beim Glückauf-Dorfbrunnen bei der kleinen Museumseisenbahn. Hier bleiben die Autos stehen. Wir reiten über den Schlechtenberg, Mönchhosbach nach Dens. Im Dorf liegt der geheimnisvolle Denssee, der an einem gewissen Tag im Jahr blutrot wird. Sehen wir die schönen Jungfern? Dann gehts durch Wald und Flur nach Nentershausen. Hier übernachten unsere Pferde mit uns im Trail-Camp “Miners Creek” bei Gastgeberin Alex von Baumbach in 3 rustikalen Blockhäusern am Schwanenteich in den Etagenbetten der Mehrbettzimmer. Bitte Bettwäsche oder Schlafsack mitbringen.

Das Geschlecht derer von Baumbach entstammt übrigens der Tannenburg, die wir morgen umreiten und in der wir heute Abend ritterlich unser 3-Gang-Abendmahl “König Ludwigs Leybgericht” einnehmen. www.tannenburg.de

Die Geschichte: Die Burg wurde nie eingenommen, bis die Hirschberger kamen. Die Tannenburg wurde um das Jahr 1300 von der hessischen Adelsfamilie von Baumbach auf den Resten einer älteren Befestigung errichtet. Sie war ein Lehen des Stifts Hersfeld, das später auf die Landgrafen von Hessen überging.Die Burg war in mehrere Kämpfe und Belagerungen verwickelt, wurde jedoch niemals eingenommen oder zerstört. Im 18. Jahrhundert verließen die Bewohner die Burg. Sie verfiel nach und nach. Anfang des 20. Jahrhunderts versuchte zunächst ein Familienverband der Familie von Baumbach, die Burg zu erhalten. sie wurde eine bekannte Jugendherberge. 1984 wurde der Förderverein “Freunde des Tannenbergs” gegründet. Seitdem wird an der Erhaltung und dem Wiederaufbau der Burganlage gearbeitet. 1995 kam die Mittelaltergruppe “Allerley” mit dem Nutzungskonzept “Lebendige Burg” auf den Verein zu. Die Gruppe wurde Pächter der Burganlage. Das Konzept – eine Mischung aus geschichtsvermittelnden, kulturellen und gastronomischen Komponenten – wird bis heute umgesetzt.

Samstag

Wir umreiten die alte Tannenburg auf einem historischen Ritterpfad, Grube Wilhelm, Bauhaus, tiefe Wälder, Wildecker Forst, geheimnisvoller Obelisk, Picknick am Inselteich, Pfarrer Niemeier-Eiche, der “Zollstock” ist seit 1306 eine Zollstätte an der “stark berittenen” Heer- und Handelsstraße im Seulingswald, dann gehts auf der “Kurzen Hessen”, eine mittlerweile verwilderte Wegstrecke (nur für “echte Helden” geeignet) – hier ritt 1521 Martin Luther auf dem Weg zur Eisenacher Wartburg) entlang der frühmittelalterlichen Gebietsgrenze zum Nadelöhr. Dem steinernen Nadelöhr schreibt man heilende Kräfte zu: schon vor Jahrhunderten kamen Reisende, Bischhöfe, Kurfürsten und edle Ritter auf der ehemaligen Handelsstraße hier her, um sich im Nadelöhr von ihren Krankheiten heilen zu lassen oder ihre Gesundheit zu stärken. Wer will durchkriechen und gesunden? Kurzer Stop an der Hammundeseiche und den Kirchenfundamenten. An der Hammundeseiche muss man vom Pferd aus den Baum berühren und einem Freund oder Verwandten etwas Schönes wünschen. Mit Erfüllungsgarantie! Wir erreichen jetzt unsere Pferdeweide, versorgen unsere Pferde und bruzzeln am Lagerfeuer im Trail-Camp leckere Steaks, Würstchen und gegrillten Käse. Übernachtung wie am Vortag.

Sonntag

Bevor wir unseren Ritt fortsetzen, gemeinsames Frühstück, dann Füttern und Vorbereiten der Pferde. Ritt durch das Jagdgebiet von Friedrich dem Großen (der alte Fritz) über Schwalbenkopf, Friedrichseiche, Hühnerkopf. Zum Mittagspicknick rasten wir bei einer Hütte über Ronshausen im Sonnenschein. Wir blicken über das weite, herrliche Land bis nach Rotenburg, der Geburtsstätte einiger Helden, und sehen die 800-jährige Wehrkirche in Ronshausen. Am Jagdhaus Friedrich des Großen “Friedrichshütte” vorbei, wo schon die Gebrüder Grimm am Sandsteinbrunnen unter der Linde saßen, kommen wir nach Bebra, Im Rosbach 1 (bei der Reitanlage). Verladen der Pferde, Transfer zu den Fahrzeugen.

Wir freuen uns auf Sie!

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